lunes, 30 de agosto de 2010

Sommerkurs! (Part II)



Ach, das Föhrengewoge, Rauschen brechender Wellen,
langsames Spiel von Lichtern, einsames Glockenläuten,
Dämmerung, niedersinkend in deine Augen, Puppe,
Tritonshorn auf dem Festland, in dir ertönt die Erde.

In dir singen die Flüsse, und es flüchtet mit ihnen
mein Herz, wie du es möchtest und wohin auch dein
Wunsch weist.
Markiere mir den Weg auf deinem Hoffnungsbogen,
und verzückt laß ich schwirren den Schwarm all meiner
Pfeile.

Ich sehe mich umgeben von deinem Nebelgürtel,
und dein Schweigen bedrängt jetzt meine gehetzten Stunden,
du bist‘s, mit deinen Armen aus Stein, vom Licht
durchschimmert,
wo meine Küsse ankern, mein feuchtes Sehnen nistet.

Ach, deine Rätselstimme, getönt, gebeugt von Liebe
in dem hallenden Dämmer des verendenden Abends!
So in Stunden der Tiefe sah ich auf Weizenfeldern
Ähren sich niederbeugen unter dem Mund des Windes.
Pablo Neruda











1 comentario: